»Wenn unsere Hände sich fanden, veränderte die Welt sich nicht, sie tat nur einen Sprung, einen sehr kleinen, minimalen, nur für ihn und mich, ich bewegte mich danach leichter in ihr.«

– Aus Sieben Sprünge vom Rand der Welt
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Roman,
Luchterhand Literaturverlag

Erschienen am 10.03.2014
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-630-87372-5
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Sieben Sprünge vom
Rand der Welt

Ulrike Draesner erzählt von den Mühen und Seligkeiten der Liebe zwischen Eltern und Kindern, von Luftwurzeln, Freiheit und davon, was es bedeutet, seine Heimat zu verlieren.

Die Autorin kreuzt die Lebenswege der schlesischen Grolmanns mit dem Schicksal einer aus Ostpolen nach Wroclaw vertriebenen Familie. Vier Generationen kommen zu Wort. Virtuos entwirft der Roman ein Kaleidoskop der Erinnerungen, die sich zu immer neuen Bildern fügen. Sie zeigen, wie durch Zwangsmigration zugefügte Traumata sich auswirken, wie seelische Landschaften sich von einer Generation in die nächste weiterstempeln. Die Geschichten der Grolmanns und der Nienaltowskis werden zum Spiegel von hundert Jahren mitteleuropäischer Geschichte. Mitreißend und poetisch erzählt die Autorin von den Mühen und Seligkeiten der Liebe zwischen Eltern und Kindern, von Luftwurzeln, Freiheit und Migration.

AUSZEICHNUNGEN
NICOLAS-BORN-PREIS 2016

„Draesner nutzt hier sämtliche sprachlichen Register, um das Gefühl der Heimatlosigkeit zu erfassen. In überzeugender Weise verknüpft sie den Familienroman mit dem Wissenschaftsdiskurs und entwickelt daraus wiederum etwas ganz Eigenes.“

Aus der Jury-Begründung zum Nicolas-Born-Preis 2016
PRESSESTIMMEN

„Krieg, Flucht und Vertreibung: Ulrike Draesner ergründet in einem glänzenden Roman die Verfasstheit einer traumatisierten Generation.“

Katharina Teutsch / Frankfurter Allgemeine Zeitung (08.07.2014)

„Ulrike Draesners Roman ‚Sieben Sprünge vom Rande der Welt‘ gibt dem Familienroman ein neues Format.“

Samuel Moser / Neue Zürcher Zeitung (31.05.2014)

„Ulrike Draesner ist mit ‚Sieben Sprünge vom Rande der Welt‘ ein großes Prosawerk gelungen, thematisch und stilistisch.“

Andreas Puff-Trojan / Der Standard (03.05.2014)
VIDEO

Von Herbst 2015 bis 2017 lebte Ulrike Draesner als „poet in residence“ in Oxford, wo sie auch begann, auf Englisch literarisch zu schreiben. Im April 2016 organisierten Karen Leeder und Lyn Marven vom Oxford Research Centre in the Humanities ein Internationales Symposium zum Werk von Ulrike Draesner. Der Film von Alex Llyod zeigt Ausschnitte des Symposiums und lässt Vortragende, Übersetzer, Studenten und die Autorin selbst zu Wort kommen.

LINKS
WWW.DER-SIEBTE-SPRUNG.DE
Rückseite des Romans, Fadenverlauf. Entstehungsdaten. Sprechraum, Stimmenort. Making of.

LUCHTERHAND LITERATURVERLAG