»Nun denn, auf deiner Kugel, Ungeheures,

… roll heran!«

– Aus Heimliche Helden/Heinrich von Kleist
HeimlicheHelden_400

Essays,
Luchterhand Literaturverlag

Erschienen am 28.05.2013
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-630-87373-2
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Heimliche Helden

Präzise, überraschende und respektvoll perfide Porträts großer Autoren – aus weiblicher Sicht.

Die Klassiker der Literatur: In der erdrückenden Mehrzahl sind sie männlich. Eine Ödnis für Leserinnen? Keineswegs! Die virtuose Leserin Ulrike Draesner präsentiert uns ihre ganz eigene Ruhmeshalle männlicher Autoren: präzise, überraschende und respektvoll perfi de Porträts von Helden wie Heinrich von Kleist, Thomas Mann, Karl Valentin und vielen anderen.

Männer haben es schwer. Denn sie müssen Helden sein. Nicht wenige der »klassisch« gewordenen Autoren haben sich in kriegerischen, heldischen Rollen versucht. Aber hat das Schreiben nicht per se etwas Unheroisches, ja Subversives? Ulrike Draesner spürt den Ursprüngen der Idee vom Helden nach, sie zeigt Schriftsteller in ihren heldischen und hinreißend unheldischen Posen und erzählt mit stupendem Wissen und großer Originalität von ihren Leseabenteuern. Und wie schon bei den Essays zu den »Schönen Frauen«, wo sich Flaubert unter die Autorinnen gemogelt hat, darf sich mit Tania Blixen auch eine Autorin zu den heimlichen Helden gesellen.

PRESSESTIMMEN

„Kühn und witzig mischt die Autorin ihr literaturwissenschaftliches Rüstzeug mit handwerklichem und psychologischem Insiderwissen, um uns das Ganze als raffinierte Erzählerin zu präsentieren.“

Nicole Henneberg / Franfurter Allgemeine Zeitung (02.08.2013)

„Der Essayband verbindet Analytisches und Erzählendes.“

Ralph Gerstenberg / Deutschlandfunk (13.02.2014)

„Helden sind auch nur Konstruktionen, sie sind erzählt. Es gibt unzählige Arten, das zu tun, und Ulrike Draesner gelingt es, diese auf faszinierende Weise lesbar zu machen.“

Martin Zingg / NZZ (17.01.2014)

„Mit Spannung und voller Bewunderung habe ich gelesen, wie sich die Fäden in diesen Essays fortspinnen, aus den Hebelschen Kästchen werden Räume, die Frage nach Identität läuft wie ein roter Faden mit, bis in dem Essay über den Heldenmut des Lesers schließlich alle Fäden zusammenlaufen, Wahrnehmung und Erinnerung, Räume, Löcher und das Brüchige der Identität.“

Elke Engelhardt / fixpoetry (25.06.2013)
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