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beziehungsmaschine

Regie: Bernhard Jugel, Bayerischer Rundfunk 1998

Ein "Zimmer, das ganz dunkel ist / in dieser traumwachen Klarheit / dunkel ist", darin eine weibliche Stimme. Sie denkt darüber nach, was es bedeutet, mit einem anderen zusammenzuleben, gar übereinzustimmen. Doch es hat einen Streit gegeben, sie ist allein. Will sie wirklich, dass der Partner wiederkommt? Was sind ihre eigenen Gefühle und was ist nur, was "man" eben jetzt so denkt? Eine Reise nach innen beginnt, zurück zu Erziehungssätzen der Eltern, früheren Partnerschaften. Der Figur wird klar, dass die Automatismen derIchbildung mit Automatismen der Sprache verbunden sind. Das Hörspiel Beziehungsmaschine, ein langes Poem, das mit genauen Wiederholungs- und Varianzmustern von Sätzen, Redensarten und Motiven arbeitet, macht sich auf die Suche nach den Berührungspunkten zwischen ihnen. Es stellt die alte Frage "wer sind wir?" in präzisierter Form: wie automatisch sind wir?

Ausschnitt (MP3)